Herzlich willkommen auf den Internetseiten der Malteser in Amberg und Amberg-Sulzbach
Ausbildung Schwesternhelferin / Pflegediensthelfer
Die Bevölkerung in Deutschland wird immer älter. Die Demenzerkrankungen nehmen zu. Und schon heute leben rund zwei Drittel der Menschen ab 75 Jahre in Single-Haushalten. Diese Menschen brauchen immer häufiger professionelle, hauptberufliche oder ehrenamtliche Hilfe, Pflege und Betreuung. Als Schwesternhelferin/Pflegediensthelfer in der ambulanten und stationären Altenpflege können Sie helfen:
Sie werden gebraucht im
- Team eines ambulanten Pflegedienstes
- Senioren- oder Pflegeheim
- sozialen Betreuungs- oder Besuchsdienst
- Bereich der Nachbarschaftshilfe
- familiären Umfeld eines Pflegebedürftigen
Die Ausbildung Schwesternhelferin / Pflegediensthelfer ist die "Basisqualifikation" in der Pflege. Gleichzeitig bietet die Ausbildung ein ideales Sprungbrett in die Berufswelt der Pflege und Medizin. Die Schwesternhelferinnen-Ausbildung der Malteser hat sich in den vergangenen 40 Jahren kontinuierlich entwickelt und ist heute das Markenzeichen für qualifizierte Pflegekräfte. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt in der Vermittlung der praktischen Fertigkeiten. Von den 120 Stunden des Lehrgangs werden 55 Stunden praktisch geübt. Desweiteren absolvieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Pflegepraktikum, um die erlernten Handgriffe in der Praxis zu festigen. Eine berufliche Tätigkeit in der Pflege kann hierauf angerechnet werden.
Teilnahmevoraussetzungen:
- Mindestalter: 16 Jahre
- Gesundheit: körperlich und geistig für Tätigkeit in der Pflege geeignet
- Sprachkenntnisse: Deutsch in Wort und Schrift
Der Kurs beginnt am 16. April 2012. Die einzelnen Ausbildungszeiten sind Montag und Mittwoch jeweils von 18.30 bis 21.45 Uhr sowie an einigen Samstagen von 09.00 bis 16.30 Uhr.
Die Kursgebühr beträgt EUR 325,00.
Anrechnung von Gutscheinen der Bildungsprämie sind möglich.
Weitere Informationen und Anforderung der Anmeldeunterlagen per eMail an ausbildung@malteser-amberg.de oder telefonisch bei der MHD-Kreisgeschäftsstelle Amberg, Tel. 0 96 21 / 49 33 - 0.
Mahlzeitenpatenschaften: Malteser reagieren auf Auswirkungen der Altersarmut
Alt, arm, allein – für viele Menschen ist das die traurige Realität. Rund 630 Rentnerinnen und Rentner in Stadt und Landkreis bezogen 2008 eine Grundsicherung im Alter. Laut Statistischem Landesamt war bayernweit in diesem Bereich der Sozialhilfe sogar eine Steigerung von über 3,6 Prozent gegenüber 2007 zu verzeichnen. Geschätzte 400 000 ältere Menschen leben im Freistaat an der Armutsgrenze oder darunter.Von der Rente allein, Arbeitslosengeld oder Sozialleistungen können sich bekannterweise viele Menschen auch in Amberg und Umgebung nicht mehr ausreichend mit Lebensmitteln eindecken. Und wenn man sich zudem aufgrund von Alter, Krankheit oder Behinderung nicht mehr selber versorgen kann, ist man oft auf die Dienste von Hilfsorganisationen angewiesen. Doch für zunehmend mehr Menschen ist ein warmes Essen täglich keine Selbstverständlichkeit mehr. Viele können sich eine tägliche Belieferung mit einer warmen Mahlzeit nicht mehr leisten - mangelnde und falsche Ernährung sind die Folge.
Mit seinem neuen Hilfsangebot „Mahlzeiten-Patenschaften“ bietet der Malteser Hilfsdienst (MHD) jetzt auch diesen Menschen die Möglichkeit trotz persönlicher und finanzieller Not täglich ein warmes Mittagessen nach Hause zu bekommen. Je nach Bedürftigkeit liefern die Malteser ein vergünstigtes oder kostenloses Essen nach. Dazu braucht die Hilfsorganisation Unterstützung in Form von Patenschaften.
Die Mitglieder der Diözesanleitung des Malteser Hilfsdienstes boten sofort an, hierfür privat zu spenden. So zum Beispiel die stellvertretende Diözesanoberin Gabriele Gräfin von Drechsel: „Ich helfe gerne und die Mahlzeiten-Patenschaft hilft den Bedürftigen direkt. Wenn man selber auf der Sonnenseite des Lebens steht, ist es durchaus angebracht, Menschen zu unterstützen, denen es nicht so gut geht.“ Die Malteser werden in ihrer täglichen Arbeit immer wieder auf die Situation von Senioren aufmerksam. „Ambulantes Pflegepersonal oder Fahrer von Mahlzeitendiensten sind oft die einzigen Kontaktpersonen für alte und bedürftige Menschen“, berichtet der Amberger MHD-Kreisgeschäftsführer und Dienststellenleiter Carsten-Armin Jakimowicz und stellt fest: „Es ist wichtig, die Altersarmut in den Fokus der Öffentlichkeit zu stellen. Unsere Gesellschaft ist schlecht auf das Älterwerden vorbereitet. Gemäß unseres Grundsatzes „Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen“ wollen wir Malteser das Thema Altersarmut aufgreifen und Bedürftigen konkrete Hilfe zukommen lassen.“
Dabei ist der MHD auch dankbar für die Unterstützung von „Lichtblick Seniorenhilfe e. V.“. Der Verein, mit Sitz in München, ist bayernweiter Förderer und Partner der Malteser Mahlzeiten-Patenschaften und unterstützt das Projekt in der Diözese Regensburg mit gut 5000 Euro. „Lichtblick Seniorenhilfe e. V.“ engagiert sich bundesweit gegen Altersarmut und unterstützt arme Seniorinnen und Senioren mit Patenschaften und Einzelfallhilfen. Natürlich sind die Malteser für eine möglichst breit angelegte Umsetzung des Projekts auf weitere Mahlzeiten-Paten angewiesen, wobei die Höhe der Spende frei bestimmt werden kann. „Helfen ist ganz einfach. Zum Beispiel bekommt ein Bedürftiger schon für eine Spende von sechs Euro eine warme Mahlzeit nach Hause geliefert“, erklärt Jakimowicz.
Der MHD stellt sicher, dass zum einen die Anonymität zwischen Spendern und Hilfeempfängern gewahrt bleibt, und dass zum anderen auch wirklich jeder Cent ausschließlich für die Versorgung Bedürftiger ankommt: Die Prüfung der Bedürftigkeit erfolgt durch Anträge, die Malteser organisieren die Mahlzeiten inklusive Auslieferung zum Selbstkostenpreis. Der MHD-Kreisgeschäftsführer fasst die Idee hinter der Mahlzeiten-Patenschaften mit kurzen Worten so zusammen: „Diese Hilfe ist direkt. Eine warme Mahlzeit jeden Tag. Für Menschen in Not, hier vor Ort.“
Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00, Kto. 120 120 120, Verwendungszweck „Mahlzeiten-Patenschaften Diözese Regensburg“
Weitere Informationen im Internet: www.mahlzeitenpatenschaften.de
Filmberichterstattung über Aktionsstart in der Dienststelle Weiden: www.otv.de
"Ein Schlag fürs Leben": Malteser lehren den Umgang mit dem "Früh-Defi"
Als erste Hilfsorganisation hat der Malteser Hilfsdienst (MHD) bundesweit den Umgang mit sogenannten automatisierten externen Defibrillatoren (AED, auch bekannt als „Früh-Defi“) in sein Lehrkonzept für die Breitenausbildung in Erster Hilfe aufgenommen – so natürlich auch am Standort Amberg."Die Hemmschwelle öffentlich erreichbare Defibrillatoren zu benutzen, ist leider sehr hoch“, erläutert Anke Bösl, Leiterin Ausbildung der Malteser in Amberg. „Wir Malteser wollen mit unseren Kursen die Angst davor nehmen, zu helfen. Zu wissen, was man im entscheidenden Moment tun muss, ist einfach ein gutes Gefühl.“ Dies gelte besonders, wenn man sich vor Augen führe, dass dieses Wissen oft in erster Linie den Menschen zu Gute kommt, die einem am Herzen liegen: „Denn die meisten Notfälle passieren zu Hause, in der Freizeit und am Arbeitsplatz.“, ergänzt Bösl.
Außerhalb von Krankenhäusern ist der plötzliche Herztod die häufigste Todesursache in Deutschland. Bis zu 50 Prozent der Betroffenen weisen Kammerflimmern auf. Dr. med. Burkhard Pfaff, Diözesanarzt der Malteser: "Wir lehren als erster Anbieter bundesweit den Umgang mit Defibrillatoren und tragen so dazu bei, die Überlebensrate zu erhöhen." Die elektrische Defibrillation, bei der mittels großflächiger Elektroden ein Stromstoß auf den Körper des Betroffenen abgegeben wird, ist die einzig wirksame Behandlung des Kammerflimmerns. Der Erfolg wird durch den Faktor der schnellen Hilfe bestimmt. Eine Kombination aus sofortiger Frühdefibrillation und weiterführenden Wiederbelebungsmaßnahmen erhöht die Überlebenschancen des Betroffenen um 60 Prozent. Da bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes lebenswichtige Minuten vergehen, sei es "besonders wichtig, dass die Maßnahme der Frühdefibrillation auch von Laien durchgeführt werden kann", bekräftigt Dr. Pfaff.
Unter dem Motto „Knock on – Ein Schlag fürs Leben“ möchten die Malteser Menschen auf das neuartig ergänzte Angebot ihrer Erste-Hilfe-Ausbildung aufmerksam machen und für eine Kursteilnahme gewinnen. Dafür haben die Malteser prominente Unterstützung bekommen. So engagiert sich Box-Weltmeisterin Regina Halmich als bekanntes Gesicht bei der bundesweiten Plakat-Aktion für die Malteser Kurse und bestätigt: "Erste-Hilfe-Ausbildung bei den Maltesern – die machen jeden fit!" Als regionale Patin stellte sich Fürstin Gloria von Thurn und Taxis in den Dienst der guten Sache. Fürstin Gloria ließ sich eigens von Diözesanarzt Dr. Pfaff und der Amberger Ausbildungsleiterin Anke Bösl in den Umgang mit dem „Früh-Defi“ einweisen. Ihr Fazit im Umgang mit dem AED: „Es ist so einfach, Menschen zu helfen. Das Ganze ist einfach und sicher zu handhaben. Ich finde es hervorragend!“
Neben den regelmäßig angebotenen Kursen bieten der MHD auch individuell zugeschnittene Ausbildungseinheiten für Betriebe und Vereine, für Senioren, junge Eltern und Kinder an. Moderne Medien sowie eine entsprechende medizinische und pädagogische Qualifikation der Malteser Ausbilder garantieren, dass man im tatsächlichen Notfall schnell und sicher helfen kann. Weitere Informationen und Anmeldung bei der Kreisgeschäftsstelle Amberg des Malteser Hilfsdienstes, Sulzbacher Str. 15A, Tel. 0 96 21 / 49 33-0 oder per E-Mail ausbildung@malteser-amberg.de.
Online-Übersicht über das Kursangebot unter www.malteser-kurse.de
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